Aktuelles

Wie kann künstlerische Bildung an und mit Schulen aussehen? Wie kann künstlerische Bildung an allen Schulen etabliert und leichter umsetzbar gemacht werden? Wie können künstlerische Lernzugänge für fächerübergreifende Unterrichtsinhalte aussehen? Wie kann ein künstlerisches Angebot gestaltet werden und welche Grundvoraussetzungen sollten gegeben sein, damit die besondere Wirkung von Kunst sich für die Schüler_innen entfalten kann? Was können Künstler_innen einbringen, damit die Zusammenarbeit in der Schule mit Lehrer_innen und Schüler_innen funktioniert? Welche Aspekte sind auf der Seite der Schule entscheidend, damit ein gutes künstlerisches Angebot gelingen kann? Wie kann ein Artist-in-Residence an einer Schule aufgebaut werden? Welchen Mehrwert stellt dieses Konzept für Schulen dar? Was sollten Schulen und Künstler_innen dabei beachten?
Diesen und weiteren Fragen nach Gelingensbedingungen, Qualitätsaspekten und Potentialen künstlerischer Angebote in Schulen geht das Projekt „KLAUS – Kunstlabor an und mit Schulen“ innerhalb des Programms Kunstlabore auf den Grund.
Im Schuljahr 2016/2017 haben wir an zwei Schulen, der Alexander-Coppel-Gesamtschule in Solingen und dem Gymnasium Sedanstraße in Wuppertal, Ateliers aufgebaut. Im Sinne eines Artist-in-Residence arbeiteten die Künstlerinnen Magdalena von Rudy, Sabrina Azizi und Theresa Herzog über ein Schuljahr vor Ort im dort eingerichteten Atelier mit den Schüler_innen und Lehrer_innen in unterschiedlichen Formaten zusammen. Aus diesen Erfahrungen entstehen bis Ende 2018 Materialien für Lehrer_innen und Künstler_innen, die diese bei künstlerischen Angeboten unterstützen und inspirieren sollen.
Im Schuljahr 2017/2018 werden die ersten Materialien an weiteren Schulen erprobt und reflektiert. Durch die wissenschaftliche Begleitung der Prozesse werden die Qualitätsmerkmale der künstlerischen Bildung herausgearbeitet und das Material entsprechend weiterentwickelt.

Weiterführung des Ateliers an der Alexander-Coppel-Gesamtschule in Solingen

KLAUS ist im vergangenen Jahr Teil der Schule geworden: neben zahlreichen Projekten in Zusammenarbeit mit Fachlehrer_innen wurde das Atelier insbesondere in den Pausen und freien Stunden von den Schülerinnen und Schülern als Ort selbstständigen Arbeitens und regen Austauschs, jahrgangsübergreifend genutzt und regelrecht erobert.

Umso mehr freut es uns zu berichten, dass die Alexander-Coppel-Gesamtschule plant, das Kunstlabor in leicht veränderter Form eigenständig weiterzuführen. So bleibt der Raum bislang mit allen Materialien in seiner Form bestehen. Die Fachschaft Kunst hat mit viel Engagement ein detailliertes Konzept zur Fortführung formuliert und arbeitet derzeit fleißig daran die verbundene finanzielle Herausforderungen zu meistern.

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Ein Jahr KLAUS – Einblicke und Rückblicke

KLAUS blickt zurück auf das Schuljahr 2016/2017 in dem Gymnasium Sedanstraße (Wuppertal) und an der Alexander-Coppel-Gesamtschule (Solingen) – ein Jahr, das sich so lebendig und vielfältig gestaltete, dass es kaum möglich war und ist alles Geschehene und Gesehene abzubilden.

An zwei Schulen wurden neben zahlreichen Pausenaktionen und freien Projekten insgesamt 23 Klassenprojekte in Zusammenarbeit mit Lehrer_innen der Fächer Kunst, Darstellen und Gestalten, Religion, Deutsch, Philosophie und Sport entwickelt und meist über mehrere Wochen durchgeführt. Exemplarische Titel und Themen waren z. B. Fremd-Körper-Sprache, Kleider machen Leute, Zombie-Freedom, Kartographie der Stadt, Technik im Mittelalter. Unter Einsatz von Luftballons, Dachlatten, Werkbank, Stich-/Laub-/Gehrungssäge, Akkuschrauber, Dübeln, Nägeln, Zangen, Wasserpistolen, Farben, Spraydosen, Papier, Karton, Cutter, Leuchtkasten, Zeitungen, Tape, Goldfolie, „Müll“, Gefundenem, Smartphones, Computer und  Kameras entstanden zahlreiche Skulpturen, Performances, Trickfilme, Collagen, Schablonen, Videos, (Nach-) Vertonungen, Blind/Zeichnungen, Malereien, Stop-Motion- und Legetrickfilme, Videoportraits, Linolschnitte, Drucke, Illustrationen, Grafiken, Fotografien, Maschinen und vieles mehr an künstlerischen Produkten und Experimenten.

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Abschied vom Atelier am Gymnasium Sedanstraße Wuppertal

Die Laborphase im Gymnasium Sedanstraße in Wuppertal ist erfolgreich abgeschlossen.

Es war ein intensives und spannendes Schuljahr  mit vielen bewegenden Momenten, Begegnungen und einer Reihe von außergewöhnlichen künstlerischen Projekten und Aktionen. Einen schönen Einblick bietet der Instagram-Kanal von KLAUS:

https://www.instagram.com/at.klaus/

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Aufbau in der Alexander-Coppel-Gesamtschule

Kurz vor Schulstart haben wir in unserer zweiten Laborschule einen großen hellen Raum zum Atelier umgebaut. Zu aller erst räumten wir die massiven Schultische und viel Material heraus, um Platz für Neues zu schaffen. Sabrina, Theresa und Magda haben mit einem großen Transporter Farben, Papiere, Ton, Böcke, Platten und viele weitere Atelier-Utensilien besorgt. Nach ein paar Stunden sah der Raum schon ganz verändert und nicht mehr nach einem typischen Schulraum aus.

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Dokumentation von KLAUS

Der freiberufliche Regisseur und Filmemacher Stefan Siebert wird das Geschehen in den beiden Laborschulen über die gesamte Laufzeit bis Sommer 2017 begleiten. Mit Kamera und Mikrofon hält er die besonderen Momente, unterschiedliche Projektsituationen aber auch den Atelieralltag fest. Am Ende wird ein kleiner Film entstehen, der die Prozesse und Ergebnisse der Laborphase abbildet. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit